Die Karten des Tarot gelten als die ersten echten Wahrsagekarten. Wahrsagekarten, dienen dem Versuch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Mit Hilfe der verschiedenen Kartendecks in der Esoterik soll es möglich sein, bestimmte Informationen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gewinnen oder analysieren zu können.
Ein Kartendeck im Tarot besteht aus 78 Karten. Die Karten sind von 0-77 durchnummeriert. Kartenlegen mit Tarot ist mehrere Jahrtausende alt. Wo das Kartenlegen prinzipiell erfunden oder entwickelt wurde ist bisher nicht eindeutig geklärt. Das Tarot wird oft als die Mutter des Kartenlegens angesehen. Mit Hilfe der Symbole auf den Karten eines Tarotdecks können die meisten Situationen, Personen im Umfeld und Erlebnisse eines bestimmten Menschen beleuchtet werden. Die 78 Karten des Tarot unterteilen sich in erster Linie in vier Bereiche. Hier haben wir die Münzen, Kelche, Stäbe und Schwerter. Neben diesen Karten gibt es dann noch die Trumpfkarten. Beispiel wäre hier die Karte „Null – Der Narr“. Die oben genannten vier Bereiche werden oftmals auch Elementkarten genannt. Hier sind die vier Erdelemente angesprochen. Wasser, Erde, Luft und Feuer.
Wie in jedem anderen Kartendeck zum Wahrsagen, gibt es auch im Tarot die unterschiedlichsten Legevariationen. Die beliebteste Variante im Tarot ist wohl das keltische Kreuz. Hierzu muss man wissen, jede Karte in jedem Kartendeck hat eine eigene feststehende Bedeutung und kann auf verschiedene Vorkommen bezogen werden. In einem Legesystem werden mehrere Karten so ausgelegt, das die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Kartenaussagen zu einer Schlussfolgerung führen sollen.
Zusätzlich dazu wird im Tarot nach der sogenannten kleinen und großen Arkana unterschieden. Unterschied dieser beiden Bereiche sind die Möglichkeit bestimmte Erlebnisse oder Situationen getrennt voneinander zu betrachten.
Das Kartenlegen selbst, dient den Ratsuchenden dazu, mehr über sich selbst und ihren gegenwärtigen oder zukünftigen Lebensweg zu erfahren. Kartenlegen mit dem Tarot ist dazu prädistiniert, ein Zwiegespräch zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein zu iniziieren. Erfahren wir mehr über unsere Ängste, Wünsche, Stärken oder auch Schwächen, so wird die Zukunft und unser handeln besser vorhersehbar. Zusätzlich dazu kann jeder mit dem Tarot oder allgemein dem Kartenlegen viel mehr über sich selbst erfahren. Selbsterkenntnis ist das Ziel.